31.07.2010
Das Renault F1 Team erreichte beim Qualifying zum Grossen Preis von Ungarn in Budapest die Startplätze sieben für Vitaly Petrov und acht für Robert Kubica.
Vitaly Petrov, Renault R30-04, Platz 7, 1.21,229 min
„Ich glaube, wir haben heute sehr gute Arbeit geleistet. Ich bin sehr glücklich, Q3 erreicht zu haben und mit Platz sieben sogar vor Robert zu stehen. Denn das erste Ziel jedes Rennfahrers ist es, den Teamkollegen zu besiegen. Wir wussten, dass der Renault R30 hier sehr gut sein würde. Ich war bereits in den Trainings sehr zufrieden mit der Balance. Vor uns starten sehr starke Gegner – um einen von denen zu schnappen, müssen wir sie pausenlos unter Druck setzen. Im Rennen wird das Überholen allerdings nicht einfach. Die einzige reelle Chance dafür besteht am Start. Ich werde so oder so mein Bestes geben, um noch Plätze zu gewinnen und ordentlich Punkte einzufahren.“
Robert Kubica, Renault R30-03, Platz 8, 1.21,328 min
„Wir hatten gehofft, der Spitze heute näher zu rücken. Heute Morgen im Training sah es deutlich besser aus, aber in Q3 fand ich einfach nicht genug Grip. Außerdem setzte mein Auto seltsamerweise stark auf. Meine beste Runde im dritten Qualifying-Abschnitt war wirklich langsam – eine halbe Sekunde schlechter als in Q2. Morgen im Rennen wird alles vom Start und von der ersten Runde abhängen. Wir müssen uns also darauf konzentrieren, gut loszukommen und einige Positionen zu gewinnen.“
Eric Boullier, Teamchef: „Unser heutiges Qualifying-Ergebnis bestätigt die hervorragenden Zeiten, die beide Piloten hier von der ersten Trainingsrunde an und besonders heute Morgen gefahren sind. Es ist schön, Vitaly auf Startplatz sieben zu sehen. Beide Autos sind in einer guten Ausgangsposition, um morgen Punkte zu holen. Wir hatten in Q3 ein paar Probleme mit den weicheren Reifen und haben vermutlich nicht das Maximum aus ihnen herausgeholt. Das heißt, wir hätten sogar noch weiter vorne stehen können. Aber fest steht, dass wir ein gutes Resultat erzielt haben und wissen, dass wir im Rennen schnell fahren können. Wichtig ist, dass wir morgen jede sich bietende Gelegenheit ergreifen. Unsere Zielsetzung lautet, an Nico Rosberg vorbeizukommen und dann zu schauen, ob wir Lewis Hamilton angreifen können.“
Alan Permane, Leitender Renningenieur:
„Schon zum dritten Mal in diesem Jahr beide Autos in die Top Ten zu bringen, ist ein tolles Ergebnis für unser Team. Wir waren bereits das ganze Wochenende schnell. Vitaly zeigte mit Startplatz sieben eine starke Leistung, aber ich bin überzeugt, dass wir sogar noch mehr aus den Autos hätten herausholen können. In Q3 hatten wir unerwartete Schwierigkeiten. Vor allem bei Robert stellte sich ein derartiger Gripmangel ein, dass er nicht annähernd an seine Zeit aus Q2 herankam. Am Freitag sind wir aber in Rennkonfiguration sehr schnell gewesen, deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir morgen ein gutes Rennen zeigen und hoffentlich mit beiden Autos punkten werden.“