31.07.2010
Vor dem heutigen 3. Training und Qualifying Lauf spricht Alan Permane, der Renault F1 leitende Renningenieur über den gesterigen ersten Tag in Budapest, die neuen Entwicklungsteile am Renault Boliden von Robert Kubica und Vitaly Petrov sowie über die Reifenperformance der Bridgestones.
Tageszusammenfassung
Wir sind mit beiden Autos viel gefahren – mehr als sonst üblich, denn wir hatten eine Menge neuer Teile zu Testen dabei. Unsere Fahrer, die Mechaniker-Crews an beiden Autos und die Ingenieure haben tolle Arbeit geleistet: Wir sind mit dem kompletten Testprogramm durchgekommen. Auch wenn Robert Kubica und Vitaly Petrov etwas unterschiedliche Programme gefahren sind, scheinen beide Piloten hier gut zurechtzukommen.
Streckenbedingungen
Auf der Strecke in Budapest kann es abseits der Ideallinie sehr schmutzig sein, doch heute war es besser als üblich. Die Fahrbahn war vom Fleck weg in guter Verfassung, und zum Nachmittag hat sie sich natürlich noch verbessert.
Neue Entwicklungsteile
Vitaly Petrov hat zwei verschiedene Heckflügel verglichen und an beiden Autos war ein neuer Unterboden eingebaut. Außerdem haben wir einen neuen Frontflügel dabei. Morgen werden wir alle diese Teile einsetzen.
Reifenperformance
Wir sind keinen ausdrücklichen Reifenvergleich gefahren, aber wir waren viel mit der superweichen Mischung unterwegs, sowohl mit leichter als auch mit schwerer Spritladung. Dadurch konnten wir das Verhalten dieses Reifentyps im Qualifying und im Renntrimm simulieren. Insgesamt sieht es bei uns sehr gut aus, ich könnte kein ernsthaftes Problem nennen.