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2. Eifel Classic Rallye startet am 30. September 2010 im historischen Fahrerlager des Nürburgrings

Historisches Fahrerlager ist Start & Ziel an allen 3 Tage

Zoom

© motorpresse

23.07.2010 Die 2. Eifel Classic Rallye des Magazins „Motor Klassik“ aus dem Medienhaus Motor Presse Stuttgart geht am 30. September 2010 an den Start. Dann rollen an drei aufeinander folgenden Tagen rund 180 historische Fahrzeuge der Baujahre 1920 bis 1990 über die Rennstrecken und Landstraßen der Eifel. Das spannende und vielseitige Feld von Old- und ausgewählten Youngtimern durchfährt dabei vom Nürburgring aus auch zahlreiche Städte und Orte in der Region, darunter Daun, Wittlich, Bad Münstereifel oder Mendig.

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Bereits die Premiere der Eifel Classic Rallye im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg. „Drei Rennstrecken, 600 Kilometer Landstraßen, goldenes Herbstwetter: So sieht ein perfektes Oldtimer-Wochenende aus. Die Teilnehmer fuhren lächelnd durch den Herbst“, urteilte „Spiegel Online“. Ähnlich das Fazit von „Stern.de“: „Drei fast durchgehend trockene Tage mit viel Sonne ließen die kurvenreiche Tour zwischen Nürburg, Bitburg, Wittlich und Luxemburg zu einem ungewöhnlich stimmungsvollen Herbstrennen werden.“

Die Organisatoren und Streckenplaner der 2. Eifel Classic Rallye haben in diesem Jahr zwei wesentliche Veränderungen vorgenommen: Zum einen ist der Nürburgring nun das Zentrum der Rallye. Das historische Fahrerlager bildet an allen drei Tagen den würdigen Rahmen für Start und Zieleinlauf. Die alten Boxen, die schon Fahrer-Legenden wie Rudolf Caracciola und Bernd Rosemeyer, Juan Manuel Fangio und Stirling Moss, Jackie Stewart und Jochen Rindt sowie Paul Pietsch, den Verlagsgründer der Motor Presse Stuttgart, gesehen haben, vermitteln immer wieder eine unvergleichliche Atmosphäre. Die Teilnehmerfahrzeuge verwandeln das umbaute Viereck jeden Tag auf das Neue in ein lebendiges Automobilmuseum.

Die zweite Änderung: Die Strecke wird von 640 Kilometer im Vorjahr auf nun fast 780 Kilometer verlängert. „Die Eifel mit ihren vielen interessanten Anlaufpunkten und wunderbar verschlungenen, zumeist einsamen Landstraßen bietet die Voraussetzungen für ordentliche Stundenschnitte“, begründet Harald Koepke, Organisationsleiter die deutliche Verlängerung der Strecke.

2. Eifel Classic Rallye startet am 30. September 2010 im historischen Fahrerlager des Nürburgrings
Neue, verlängerte Streckenführung mit insgesamt 780 Kilometern durch die herbstliche Eifel
Zoom © motorpresse
Am Donnerstag, 30. September, machen sich die rund 180 Oldtimer und klassisch-schönen Youngtimer auf den Weg. Knapp 170 Kilometer führt eine Schleife über Mendig und Maria Laach auf die legendäre Nordschleife, wo in zwei Runden die „Königs-Prüfung“ der Rallye ausgefahren wird.

Am frühen Morgen des Freitags, 1. Oktober, steht die längste Etappe an. Sie führt in die Südeifel nach Wittlich und Bitburg. Von dort geht es nach Luxemburg auf die Rennstrecke von Colmar-Berg. Über Daun fahren die Teams zurück, um sich nach 353 unvergesslichen Kilometern wieder in trauter Runde im historischen Fahrerlager einzufinden. Der Schlusstag, Samstag, 2. Oktober, spannt einen Bogen von der Moderne zu den Anfängen des Motorsports in der Eifel. Die Zeitreise beginnt mit einer Wertungsprüfung auf der Grand Prix-Strecke des Nürburgrings. Dann bewegen sich die Fahrzeuge in die Nordeifel und fahren die Runde des allerersten Eifelrennens, das 1922 auf den Straßen zwischen Nideggen, Wollersheim, Heimbach und Schmidt ausgetragen wurde. Nach dem letzten Zieleinlauf im historischen Fahrerlager dürfen sich Sieger und Teilnehmer auf die moderne Erlebniswelt des neuen Nürburgrings freuen. In dieser High-Tech-Anlage werden die Siegerteams der 2. Eifel Classic Rallye bei der abschließenden Preisverleihungs-Gala gefeiert.

Trotz der motorsportlichen Reminiszenzen ist die Eifel Classic wie die anderen Rallyes der Motor Presse Stuttgart, Silvretta und Sachsen Classic, als Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfung ausgeschrieben. Die Strecke gespickt mit zahlreichen Wertungsprüfungen, bei denen es nicht auf die höchste Geschwindigkeit, sondern auf höchste Präzision ankommt. Die mit Druckschläuchen oder Lichtschranken bestückten Wertungsprüfungen verlangen höchste Konzentration und ein perfektes Zusammenspiel zwischen Fahrer an Gas und Bremse und dem Beifahrer an den Stoppuhren. Denn jede hundertstel Sekunde Abweichung von der Sollzeit beschert einen Strafpunkt.

Von Raphael Berlitz / motorpresse
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